aktuelle News

23.07.2018 | Neue Kurse in der Weiterbildung Lauth

Gern möchten wir Sie auf unsere neuen Kurse aufmerksam machen:

Selbstpräsentation (am 3.11.2018 in Köln)

Der Kurs Selbstpräsentation geht intensiv auf die Fragen ein: „Welches Bild möchte ich von mir vermitteln?“ „Wie präsentiere ich mich?“ „Wie kann ich meine Klienten anleiten, sich konstruktiv darzustellen?“ Der Kurs wendet sich an Personen, die Ihr eigenes Selbstmarketing überdenken und verbessern wollen (z. B. um eine neue Position auszufüllen, beruflich aufzusteigen, die eigene Position am Arbeitsplatz zu sichern oder zu verbessern) sowie an solche Personen, die andere darin beraten oder begleiten (Multiplikatoren).
Weitere Informationen finden Sie hier http://www.weiterbildung-lauth.de/weiterbildung/index.php?we_objectID=214

Jobcoach für Menschen mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen

Der Kurs wendet sich an psychosozial sowie pädagogisch und therapeutisch vorgebildete Fachkräfte, die Menschen mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen im Rahmen einer Ausbildungs- oder Arbeitsmaßnahme oder am Arbeitsplatz betreuen, z.B. AusbilderInnen begleiten und beraten. In der Weiterbildung zum Jobcoach werden Sie dazu befähigt, das Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten von Menschen mit Aufmerksamkeitsproblemen nachdrücklich und teilhabeorientiert zu fördern.
Weitere Informationen finden Sie hier http://www.weiterbildung-lauth.de/weiterbildung/index.php?we_objectID=211

Elterntraining (KES) für Familienzentren

Das Elterntraining richtet sich an MitarbeiterInnen von Familienzentren. Sie werden zu einer sachgerechten Beratung von Familien befähigt und in ein bewährtes Elterntraining eingearbeitet, um es anschließend selbst in Familienzentren auszuführen. Sie lernen, die Eltern sozial auffälliger Kinder in stressreichen Situationen anzuleiten und die häuslichen Schwierigkeiten nachdrücklich zu verringern. Ziel ist es, elterliche Belastungen zu verringern und die kindliche Entwicklung in der Familie zu unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie hier http://www.weiterbildung-lauth.de/weiterbildung/index.php?we_objectID=25

Wir würden uns freuen, Sie als Teilnehmer/in bei uns begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße
Prof. Lauth und Team

20.05.2018 | Schutz von personenbezogenen Daten bei Weiterbildung Professor Lauth

Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft. Damit geht eine Aktualisierung der Datenschutz- und Cookie-Bestimmungen einher. In unserem Impressum können Sie sich über die einzelnen Punkte informieren und uns bei Fragen hierzu auch gerne kontaktieren. 

Herzliche Grüße
Prof. Lauth und Team

Link zum Impressum mit der Datenschutzerklärung:
http://www.weiterbildung-lauth.de/impressum.php

14.05.2018 | Weiterbildung Lauth Newsletter - Individuelle Therapiezielerreichung für Jugendliche mit AD(H)S nach Gruppentherapie „SAVE“

Die Behandlung Jugendlicher mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hält gleich mehrere Anforderungen bereit. Zunächst sind diese jungen Patienten besonders stark in ihrem Alltagsverhalten beeinträchtigt. Zum anderen muss man ihren eigenen Wünschen und Behandlungszielen verstärkt Rechnung tragen.

Für die Therapieplanung hat sich die Methode des Goal Attainment Scaling (GAS) bei erwachsenen ADHS-Patienten bewährt. Dabei werden bei Therapiebeginn persönliche Ziele festgelegt. Sodann wird anhand von Erfolgskriterien überprüft, ob diese Ziele im Verlaufe der Therapie auch erreicht werden. Ist dieses Vorgehen auch bei Jugendlichen erfolgreich?


An der Studie der Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Berlin nahmen insgesamt 49 Jugendliche mit ADHS im Alter zwischen 12 und 18 Jahren teil. Der Mittelwert (MW) lag bei 14,1 Jahren, die Standardabweichung (SW) bei 1,6 Jahren. Die Kardinalsymptome der ADHS wurden mittels standardisierter Selbstbeurteilung erfasst.

Die Jugendliche nahmen an einer kognitiv-behavioralen Gruppentherapie („SAVE“) teil. Der Erfolg wurde mittels Goal Attainment Scaling überprüft. Dabei wurden bei Therapiebeginn verhaltensnahe Veränderungsziele sowie gestufte Kriterien für die Zielerreichung festgelegt. Bei der freien Auswahl der Ziele formulierten die Jugendlichen oft Wünsche aus dem Bereich des sozialen Miteinanders wie z.B. „offener auf andere zuzugehen“, „leichter Freundschaften schließen“. Inwieweit die Therapieziele erreicht wurden, wurde in einer wiederholten Messung vor und nach der Therapie mit 10-wöchigem Kontrollzeitraum überprüft. Dabei fanden die Messungen vor Beginn der Gruppentherapie, sowie während und nach Abschluss der Gruppentherapie statt.


Ergebnis:

Die Jugendlichen konnten Ziele benennen, die für sie relevant waren. Zumeist wollten sie ihre Alltagsorganisation verbessern, konzentrierter lernen und arbeiten, ausdauernder an einer Aufgabe dran bleiben und sich weniger ablenken lassen (z.B. durch das Smartphone). Diese Ziele wurden mit einer sehr hohen Effektstärke (d = 1,85) erreicht. Zugleich verringerte sich auch die Gesamtsymptomatik (d=0,47) der Jugendlichen und ihre Aufmerksamkeitsdefizite nahmen ab (d=0,45). Dies ist ein Beleg für die Wirksamkeit dieser Gruppentherapie.


Kommentar: Das Goal Attainment Scaling erwies sich als nützliches Instrument. Mithin empfiehlt sich die Anwendung. Die Wirksamkeit der hier durchgeführten Gruppenbehandlung ist zu vermuten, angesichts der vergleichsweise geringen Zahl von 49 jugendlichen Patienten aber nicht wirklich belegt. Hier empfehlen sich Nachuntersuchungen mit mehr Patienten.


Quelle:

Fischer, L., Brettschneider, A., Kölch, M., Fegert, J. M., & Spröber, N. (2014). Individuelle Therapiezielerreichung nach Gruppentherapie „SAVE “. Psychotherapeut, 59(1), 31-37.

06.03.2018 | Aktuelle Telefonsprechzeiten

Sie erreichen uns immer mittwochs von 09:00  bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer  (0221)20 424 606

Sie können natürlich auch  außerhalb dieser Zeit Ihre Telefonnummer und Ihr Anliegen auf dem zugeschalteten Anrufbeantworter hinterlassen. Wir rufen Sie dann zeitnah zurück!

Herzliche Grüße
Prof. Lauth und Team